Floating Photovoltaik gewinnt international an Bedeutung – und SolOcean treibt diese Entwicklung mit neuen Lösungen, Partnerschaften und einem deutlich erweiterten Produktportfolio aktiv voran. Nach einem erfolgreichen Auftritt auf der Intersolar Europe 2026 in München folgen nun die nächsten konkreten Schritte: 50 zusätzliche PV-Modulmodelle erweitern die Einsatzmöglichkeiten unserer Systeme, während wir neue Floating-PV-Projekte in Österreich und darüber hinaus vorbereiten.
Floating PV wird zum relevanten Baustein der Energiewende
Photovoltaik wächst weltweit weiter dynamisch. Gleichzeitig rückt neben klassischen Dach- und Freiflächenanlagen zunehmend die Frage in den Mittelpunkt, wo zusätzliche PV-Kapazitäten sinnvoll errichtet werden können, ohne wertvolle Flächen zusätzlich zu beanspruchen.
Genau hier setzt Floating Photovoltaik (Floating PV bzw. FPV) an: Photovoltaikmodule werden auf geeigneten Wasserflächen installiert und ermöglichen damit eine zusätzliche Nutzung bestehender Flächen für die Produktion erneuerbarer Energie.
Die International Energy Agency Photovoltaic Power Systems Programme (IEA PVPS) bezeichnet Floating PV als vielversprechende Möglichkeit, zusätzliche Solarkapazitäten insbesondere dort zu schaffen, wo verfügbare Landflächen begrenzt sind. Weltweit waren bereits Ende 2023 rund 7,7 GW Floating-PV-Leistung installiert.
Auch in Österreich ist Floating PV bereits angekommen: Ende 2024 waren laut IEA PVPS rund 24,5 MW Floating-PV-Leistung installiert.
Für SolOcean bestätigt diese Entwicklung den eingeschlagenen Weg.
Intersolar Europe 2026: Starkes internationales Interesse an SolOcean
Vom 23. bis 25. Juni 2026 präsentierte SolOcean seine Technologien auf der Intersolar Europe im Rahmen von The smarter E Europe in München.
Im Mittelpunkt standen unsere Floating-PV-Schwimmsysteme für unterschiedliche Einsatzbereiche in Süß- und Salzwasser sowie insbesondere unser Ballast Cube-System.
Die zahlreichen Gespräche mit Projektentwicklern, potenziellen Kunden und Branchenpartnern zeigten deutlich: Floating PV wird zunehmend als konkrete Option für die Erweiterung von Photovoltaikkapazitäten wahrgenommen.
Für uns war die Messe deshalb weit mehr als eine Produktpräsentation. Sie war eine wichtige Bestätigung unserer Entwicklungsrichtung und gleichzeitig Ausgangspunkt für neue Projekte und Kooperationen.
Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch von Andreas Roth und Martin Aichinger, durch deren Unterstützung und Vernetzung weitere wertvolle Kontakte zu potenziellen Partnern entstanden sind.
Cube-System: Leicht, flexibel und für unterschiedliche PV-Module ausgelegt
Besonders großes Interesse auf der Intersolar galt unserem Cube-System.
Ein entscheidender Vorteil liegt in seinem konstruktiven Ansatz: Das System kombiniert ein geringes Eigengewicht mit einem wasserbefüllten Ballastkonzept. Dadurch wird das Handling bei Transport und Installation erleichtert, während der erforderliche Ballast erst am Einsatzort durch Wasser hergestellt werden kann.
Ein zweiter wesentlicher Vorteil ist die hohe Flexibilität bei der Auswahl der PV-Module.
Das Cube-System ist so konzipiert, dass nahezu unterschiedliche Modulgrößen integriert werden können. Projektentwickler erhalten dadurch mehr Freiheit bei Planung, Dimensionierung und Modulauswahl und sind weniger stark an einzelne Modulformate gebunden.
Gerade in einem PV-Markt, in dem sich Modultechnologien, Abmessungen und Leistungen kontinuierlich weiterentwickeln, ist diese Flexibilität ein wichtiger Faktor für langfristig planbare Floating-PV-Projekte.
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50 neue PV-Modulmodelle erweitern das SolOcean Portfolio
Parallel zur Weiterentwicklung unserer Floating-Systeme bauen wir auch unser Photovoltaik-Portfolio deutlich aus.
Bereits vor der Intersolar reiste unser Team vom 25. bis 30. Mai 2026 nach China, um neue Lieferanten und Technologien zu evaluieren und Gespräche über zukünftige Kooperationen zu führen.
Mit Erfolg: Aus der Reise entstand eine neue Lieferpartnerschaft, durch die SolOcean sein Portfolio um 50 zusätzliche PV-Modulmodelle erweitert.
Damit können wir Floating-PV-Projekte künftig noch individueller auf unterschiedliche technische Anforderungen, Dimensionierungen und Einsatzgebiete abstimmen.
Für unsere Kunden bedeutet das vor allem eines: mehr Auswahl und mehr Flexibilität innerhalb eines Gesamtsystems.
Von Speicherteichen bis zu industriellen Wasserflächen: Floating PV erschließt neue Flächen
Das Potenzial von Floating Photovoltaik liegt insbesondere dort, wo geeignete Wasserflächen bereits vorhanden sind.
Dazu können beispielsweise künstliche Seen, Speicher- und Rückhaltebecken, industrielle Wasserflächen, Bewässerungsbecken oder andere geeignete Gewässer zählen. Die IEA PVPS nennt insbesondere geschützte Binnengewässer wie Stauseen, Bewässerungsteiche und ehemalige Abbaugewässer als heutige Einsatzfelder von Floating PV.
Der entscheidende Vorteil: Energieerzeugung und bestehende Flächennutzung müssen nicht zwangsläufig miteinander konkurrieren.
Dieser Dual-Use-Ansatz gewinnt im internationalen PV-Markt an Bedeutung. Die IEA PVPS zählt Floating PV gemeinsam mit Agri-PV und infrastrukturell integrierter Photovoltaik zu jenen Anwendungsformen, die zunehmend relevant werden, wenn Flächennutzung und Ausbau erneuerbarer Energien miteinander in Einklang gebracht werden sollen.
Nächster Fokus: Floating PV für Skigebiete und alpine Infrastruktur
Nach der Intersolar geht es für uns direkt in die nächste Phase.
Ein aktueller Schwerpunkt liegt auf Skigebieten in Tirol. Dort wollen wir in den kommenden Wochen mit potenziellen Kunden und Partnern konkrete Einsatzmöglichkeiten für Floating Photovoltaik evaluieren.
Gerade bestehende Speicherteiche können interessante Perspektiven für die zusätzliche Erzeugung von Solarstrom eröffnen. Gleichzeitig stellen alpine Standorte besondere Anforderungen an Konstruktion, Material, Verankerung und Betrieb einer PV-Anlage. Auch die IEA PVPS beschäftigt sich deshalb mittlerweile explizit mit der Zuverlässigkeit und Performance von Photovoltaik in alpinen Regionen sowie mit den besonderen Anforderungen von Floating-PV-Systemen.
Für SolOcean bedeutet das: Wir wollen nicht einfach Standardlösungen auf neue Flächen übertragen, sondern Floating-PV-Systeme konsequent an ihren jeweiligen Einsatzort anpassen.
Von der Technologie zum konkreten Projekt
Die vergangenen Monate zeigen, wie sich SolOcean weiterentwickelt: von technologischer Entwicklungsarbeit hin zu einem breiteren Produktportfolio, internationalen Lieferpartnerschaften und konkreten Projektgesprächen.
Die starke Resonanz auf der Intersolar, die Erweiterung unseres Modulportfolios und das Interesse am Cube-System sind dabei keine Einzelentwicklungen. Sie greifen ineinander und schaffen die Basis dafür, Floating PV für immer mehr Anwendungen wirtschaftlich und technisch zugänglich zu machen.
Unser nächster Schritt ist deshalb klar: aus Interesse Projekte machen.
Mit flexiblen Floating-PV-Systemen für Süß- und Salzwasser, einem erweiterten Modulportfolio und neuen Partnerschaften wollen wir gemeinsam mit Projektentwicklern, Energieunternehmen, Industrie, Infrastrukturbetreibern und Betreibern geeigneter Wasserflächen neue Potenziale für Solarenergie erschließen.
Sie verfügen über eine geeignete Wasserfläche oder planen ein Floating-PV-Projekt? Sprechen Sie mit uns über die technischen Möglichkeiten und eine passende SolOcean-Lösung.
Besuchen Sie uns auch von 23.-25. Juni 2027 auf Intersolar Europe in München, der weltweit führenden Messe für Solarwirtschaft, und sehen Sie unsere PV Systeme life!
Treffen Sie SolOcean auf der Intersolar Europe 2027
Erleben Sie unsere Floating-PV-Technologie live.
Besuchen Sie uns von 23. bis 25. Juni 2027 auf der Intersolar Europe in München, der weltweit führenden Fachmesse für die Solarwirtschaft.
Lernen Sie das SolOcean Team persönlich kennen, entdecken Sie unsere neuesten Floating-PV-Systeme und Technologien vor Ort und sprechen Sie mit uns darüber, wie sich das Solarpotenzial Ihrer Wasserflächen erschließen lässt.
Wir freuen uns darauf, Sie in München zu begrüßen.